August
September
AUGUST
Seminar in Bratislava
SOOOO und nun ist es jetzt bin ich schon 57 Tage in der Slowkei….. und Worte reichen gar nicht aus um das was ich bis jetzt erlebt habe zu beschreiben!!!!
Aber mal von anfang an:
Angekommen sind wir dann also am 16.8.2007 abends, nach 12 stündiger Zugfahrt und leicht geschafft, in Bratislava. Und wurden herzlich von Jana und Vlado (2 YFU Mitarbeitern) empfangen. Den ersten *Lacher* gabs dann schon als wir aus dem Bratislaver Bahnhof hinauskamen, denn da Vlados Auto viel zu klein für uns 4 und Karos und meine Koffer war, nahm Jana mit uns ein Taxi.
Angekommen in unserem Hostel konnten wir erst einmal ein bisschen relaxen und uns frisch machen bevor wir danach zu einem leckeren Abendessen in die Bratislaver Innenstadt eingeladen wurden.
Am nächsten morgen munter geweckt ging dann nach einem leckeren Frühstück das eigentliche Entry-Programm für uns los, und uns wurde viel über die Slowakei und die noch jungen Strukturen des YFU Slowakei Teams liebevoll nähergebracht.
Am nächsten Morgen wurden wir zu Monika (einer weiteren YFU-Mitarbeiterin) eingeladen und hatten dort unser erste richtiges slowakisches ranajky = Frühstück.
Und eigentlich wollten wir schon um 10 Uhr wieder im YFU Büro sein um mit dem geplanten Stoff weiter zu machen, da dies aber nicht ganz geklappt haben wir den Tagesplan ein bisschen umgestaltet und sind kurzer Hand nach einer leckeren Pizza zur Bratislaver Burg spaziert.
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen aus Bratislava denn am nächsten Morgen ging es für Karo und mich weiter nach Zilina, wo Karo schon zu ihrer Gastfamilie und ich zur Sprachkursfamilie von Julia und Marian (Julia leitete auch den Sprachkurs) kam.
Meine Woche in Zilina war wirklich unglaublich schön, Julia ist eine so fantastische Lehrerin und mit ihrem Mann unglaublich nette Gasteltern, es war unglaublich wie viel ich allein in dieser Woche erlernt und kennengelernt habe.
Von Radtouren um den Zilina-Staudamm, Besuche im Hallenbad oder Familienfeiern….
Und am Ende wollte ich gar nicht mehr aus Zilina weg, so toll war alles.
Aber natürlich hab ich mich auch sehr auf meine Gastfamilie und Presov gefreut und konnte es auch kaum erwarten dort anzukommen.
SEPTEMBER
Meine Zeit in Presov
Abgeholt wurde ich dann am 26.8.2007 von meinem Gastvater und meinem Gastbruder, Milan und Jakub in Kysak, einem Bahnhof in der Nähe von Presov. Und nach einer halben Stunde Autofahrt war es dann soweit. Ich kam an in Presov, Stadtteil Svaby, meinem neuem zu Hause und wurde auch dort herzlich von meiner Gastmutter und Gastoma empfangen.
Und dann wars so weit obwohl mein Austauschjahr ja eigentlich schon begonnen hatte war hier dann doch nochmal alles neu und für mich war es eigentlich erst hier, am 26.08.2007 der endgültige Start meines wohl tollsten und aufregendstem Jahr.
Da die Schule erst am 3. September beginnen sollte hatte ich noch eine Woche Ferien. Und schon in dieser ersten Woche haben wir (meine Familie mit mir) soviel unternommen. Ich war mit meinem Gastvater und meinem Gastbruder in einem riesen Rutschenfreibad in der Nähe von Poprad, sie haben mir Presov gezeigt und wir haben Radausflüge unternommen und abends im Garten gegrillt.
Und was wirklich unglaublich genial war und ich mir nie erträumt hätte war das ich meine Hobbys aus Deutschland hier weitermachen konnte. Doch danke meiner mehr als so großartigen Gastfamilie war das alles gar kein Problem und dazu noch Mega aufregend.
Nämlich als ich erzählt habe das ich leidenschaftlich gerne Fußball spiele, war nach wenigen anrufen später ein Probetraining bei dem besten Club der Stadt: Tatran Presov arrangiert.
Und das mit der 2. Herrenmannschaft, die immerhin in der 2. Slowakischen Liga spielt.
Und weil ich da wohl nicht allzu schlecht gewesen sein muss, wurde ich für weitere Trainings eingeladen. Doch nach dem vorerst letzen Training am Freitag bevor die Schule losgehen sollte kamen wir dann zum Entschluss dass es keine Möglichkeit gäbe für Tatran zu spielen, denn da diese vor allem vormittags Training haben, wo ich natürlich in der Schule bin.
Doch im Nachhinein sollte das mein großes Glück sein, denn so kam ich dann zu meinem 2. Klub Velky Saris wir spielen in der 3. Slowakischen Liga und sind eine super Mannschaft, jedes Training jedes Spiel war von anfang an ein riesen Spaß und ist einfach super.
Und dann kam auch schon der 3. September und es hieß ab in die Schule, sehr aufgeregt und nervös begleitete mich mein Gastvater zum Rektorat. Und dann war die ganze Aufregung doch erstmal umsonst. Weil heute doch nichts mehr passieren sollte und ich meine Klasse erst am nächsten Tag kennenlernen sollte. So ist das nämlich hier in der Slowakei das die Schule eigentlich erst am 4.Oktober richtig losgeht.
Und das hieß es dann auch am nächsten Tag: „Dobrý deò, máte nového spolouziaka“. Wie ich meiner Klasse vorgestellt wurde.
Bereits am ersten Abend wurde ich zum Barbecue eines Klassenkameraden eingeladen, und alle haben sofort mit mir geredet als ob ich schon seit Jahren in ihrer Klasse wäre.
Und daran hat sich auch bis jetzt noch nichts geändert, denn meine Klasse ist wirklich mehr als supernett und lieb. Doch in einem Punkt verstehen sie mich immer noch nicht, und zwar wenn ich sage dass ich mich auf jeden neuen Tag in der Schule freue.
Doch es macht riesig Spaß hier mit meiner Klasse und es ist eigentlich jeden tag irgendetwas los, ganz egal ob Barbecue, auf einen Kaffe in die Stadt, einfach nur mit Freunden durch die Fußgängerzone bummeln, oder ins Training gehen. Einfach gigantisch.
Und natürlich hab ich auch schon den Slowakischen Volkssport ``Eishockey`` kennengelernt,
denn ich habe mit meiner Familie erst die Prešover Jugend und sogar schon das Košice Profiteam in der Steelarena live gesehen. Was wirklich ein super Erlebnis war, und natürlich 100 mal besser als im Fernsehen ist.
Und es ist wirklich so toll wie viel meine Familie mit mir unternimmt erst jetzt sind wir in den Herbstferien von Freitag bis Sonntag in der Süd-Ostslowakei gereist. Und nachdem wir den ersten Nachmittag in Kosice verbracht haben, haben wir am nächsten Tag die Höhle Domica im Grenzgebiet zu Ungarn besichtig. Am Sonntag ging ess dann weiter zum Schloss Betliar und abschließend nach Turna. Was auch eine wunderschöne Tour durch die herrliche Natur der Ostslowakei war. Was im Hintergrund in diesem Bild denke ich sehr schön zu sehen ist.
Auch waren wir schon in der Hohen Tatra, und im nahe gelegen Skigebiet Drienica im 20 km entfernten Sabinov. Ich bin mehr als fasziniert und begeistert und so unendlich glücklich eine so unbeschreiblich tolle Familie zu haben, die so unendlich nett sind und mir dies allesermöglichen, und auch schon so nette Freunde gefunden zu haben. Danke YFU Slowakei ihr seit unbeschreiblich genial!